Lia von Blarer

«Die Schauspielerei ist für mich eine Suche, in der es um kein Ankommen geht. Meine Figuren den 
Denkstrukturen des Publikums auszusetzen, ist ein aufregender Prozess, und ich freue mich darüber, wenn verschiedene Assoziationen und Überlegungen angeregt werden.»

Biografie

Meine Ziele

«Die Schauspielerei ist für mich eine Suche, in der es um kein Ankommen geht. Meine Figuren den 
Denkstrukturen des Publikums auszusetzen, ist ein aufregender Prozess, und ich freue mich darüber, wenn verschiedene Assoziationen und Überlegungen angeregt werden. Die Neugier und Freude daran, spielerisch zu forschen und Gedanken zu entwickeln, begleiten mich seit meiner Kindheit. Das direkte Interagieren miteinander, sei es im Film oder auf der Bühne, habe ich stets als extrem berührend und bereichernd empfunden. Einmal diesem Gefühl nachgespürt, möchte ich auch im beruflichen Alltag nicht darauf verzichten und immer aufs Ganze gehen.»

Biografie

Geboren 1992 im Baselland, wächst von Blarer in der Kleinstadt Aesch auf. Mit 15 Jahren zieht sie zuhause aus und absolviert ihr Abitur an der Schulfarm Insel Scharfenberg in Berlin. Es folgen mehrere Sprachaufenthalte in Neuseeland, Lausanne und Santander. Beim Sheila Winn Shakespeare Festival in Neuseeland sammelt sie erste schauspielerische Erfahrungen auf Englisch. Zurück in Berlin nimmt sie am unART Performance Festival des Maxim Gorki Theaters teil.

2014 beginnt ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Dort spielt sie in selbstentwickelten Stücken und Programmen, u.a. «Augen voller Wahnsinn» von Sanne Vogel im Schauwerk Rostock, 
«Painkiller» nach René Pollesch an der HMT Rostock und «dada soirée» mit Lena Schmidt im Grand Hotel Heiligendamm.

Von 2015–2017 spielt sie die Julie in «norway.today» von Igor Bauersima am Volkstheater Rostock unter 
der Regie von Sewan Latchinian. Im August 2017 spielt, entwickelt und produziert Lia von Blarer
als Teil des Finca Chaos Kollektiv (FCK) den Film «Euch das Paradies». Im Oktober spielt sie die Hauptrolle Allie im Film «Jehn & John» von Timo Hastenpflug.

Repertoire

  • Dirty Rich Modderfocker der Dritte in «Schlachten!» von Luk Perceval
  • Marion in «Dantons Tod/Quartett» von Georg Büchner und Heiner Müller
  • Die fette Heidi Klum in «Das Knurren der Milchstraße» von Bonn Park
  • Tobias in «Empfindliches Gleichgewicht» von Edward Albee
  • Dornröschen in «Prinzesinnendramen» von Elfriede Jelinek, Eigenarbeit

Auszeichnungen

  • 2017: Förder- und Studienpreis des Migros-Kulturprozent
  • 2016: Studienpreis des Migros-Kulturprozent

Rezensionen

Kontakt

Lia von Blarer
Am Kabutzenhof 2
c/o KAK
D–18057 Rostock

liajvb@gmail.com
www.liavonblarer.com

  • 2016/17: «RAUSCH»; Regie: Efrat Stempler; HMT Rostock
  • 2016: «Mukita» (Kurzfilm); Regie: J. Grünschlag
  • 2016: «dada soirée»; Regie: Lia J. von Blarer; Grand Hotel Heiligendamm
  • 2015: «JuKa Satire Pilot» (TV); Regie: Thomas Berrar; Arte
  • 2015: «norway.today» von Igor Bauersima; Rolle: Julie; Regie: Sewan Latchinian; Volkstheater Rostock
  • 2014: Zwischen den Zeiten (TV); Regie: HansJörg Thurn; ZDF
  • 2014: «Asylmonologe» von Michael Ruf; Rolle: Safiye; Regie: Michael Ruf; Schauwerk Rostock
  • 2013: «Feuchtgebiete» (Kinospielfilm); Regie: David Wnendt; Kino
  • 2013: «Die Gottesanbeterin» von Alejandro Sieveking; Regie: Oliver de la Parra; Theaterhaus Mitte Berlin
  • 2007: «Augen voller Wahnsinn» von Sanne Vogel; Regie: Priska Sager und Lorenz Nufer; Theater Basel

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