172’800 Franken für den Schweizer Instrumentalmusik-Nachwuchs

Migros-Kulturprozent: Instrumentalmusik-Wettbewerb 2016

Vom 29. November bis 1. Dezember 2016 hat in Zürich der Instrumentalmusik-Wettbewerb 2016 des Migros-Kulturprozent stattgefunden. Zwölf Nachwuchsmusikerinnen und -musiker haben die internationale Jury überzeugt. Sie erhalten Studienpreise in der Höhe von insgesamt 172’800 Franken (14’400 Franken pro Preisträger). Zudem kommen der Pianist Frederic Bager und die Saxophonistin Valentine Michaud in den Genuss eines Förderpreises. Damit unterstützt das Migros-Kulturprozent herausragende Talente individuell und umfassend beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf.

Mit einem Studien- und Förderpreis ausgezeichnet und in die Konzertvermittlung des Migros-Kulturprozent aufgenommen wurden:

  • Frederic Bager (Morges VD, *1991), Klavier, Royal Academy of Music, London

    Musikalische Ausbildung:
    Royal Academy of Music, London, bei Prof. Ian Fountain
    Musikalische Tätigkeiten:
    Auftritte als Kammermusiker und Solist im In- und Ausland, unter anderem in der Royal Arcade, London, dem Salle Ernest-Ansermet, Genf, sowie auf Tourneen in Indien, China und Hongkong. Zusätzlich widmet er sich auch dem Liedgesang und tritt bei diversen Konzerten als Liedbegleiter auf.
    Auszeichnungen/Preise:
    2016: 1. Preis am Beethoven Piano Competition des Royal College of Music, London
    2016: Semifinalist beim Young Classical Artists Trust, London
    2010: Finalist beim BBC Young Musician of the Year

  • Valentine Michaud (Lausanne/Frankreich, *1993), Saxophon, Zürcher Hochschule der Künste

    Musikalische Ausbildung:
    Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Lars Mlekusch
    Musikalische Tätigkeiten:
    Auftritte als Kammer- und Orchestermusikerin sowie als Solistin im In- und Ausland, unter anderem als Aushilfe beim Mariinsky Orchestra, beim Orchestre des Continents oder im Ensemble instrumental der Oper Lausanne. Valentine Michaud ist Mitglied des Saxophone Ensembles Zürich-Wien, des Duos AKMI und des Parallèle Saxophone Quartet.
    Auszeichnungen/Preise:
    2016: 1. Preis am Andrejs Jurjans International Woodwind Competition in Riga
    2016: 1. Preis mit dem Duo AKMI am ORPHEUS Swiss Chamber Music Competition in Adelboden
    2016: 3. Preis mit dem Duo AKMI beim Rising Stars Grand Prix International Music Competition
    2015: Finalistin bei der International Saxophone Competition Pushkinsax in Moskau

Mit einem Studienpreis ausgezeichnet und in die Konzertvermittlung des Migros-Kulturprozent aufgenommen wurden:

  • Christoph Croisé (Niederlenz AG, *1993), Violoncello, Universität der Künste Berlin
  • Giulia Ott (Basel, *1993), Harfe, Hochschule für Musik Basel

Studienpreisträgerinnen und -preisträger:

  • Lukas Aebi (Seuzach ZH, *1996), Perkussion, Zürcher Hochschule der Künste
  • Ursina Braun (Wetzikon ZH, *1992), Violoncello, Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien
  • Jérémie Conus (Bättwil BL, *1994), Klavier, Zürcher Hochschule der Künste
  • Valeria Curti (Brugg AG, *1995), Fagott, Universität Mozarteum Salzburg
  • Paul Handschke (Zürich/Deutschland, *1993), Violoncello, Zürcher Hochschule der Künste
  • Maya Kadosh (Carouge GE/Frankreich, *1991), Violine, Haute École de Musique de Genève
  • Pascale Rouilly (Illnau ZH, *1994), Violine, Universität Mozarteum Salzburg
  • Arata Yumi (Zürich/Japan, *1992), Violine, Zürcher Hochschule der Künste

Die Jury setzte sich zusammen aus: Oliver Schnyder (Juryvorsitzender), Pianist, internationale Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker; Reto Bieri, Klarinettist, Professor für Kammermusik an der Musikhochschule Universität Würzburg, Intendant des Davos Festival sowie internationale Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker; Mischa Damev, Dirigent, Leiter Musik, Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund und Intendant Migros-Kulturprozent-Classics; Michael Eidenbenz, Organist, Direktor des Departements Musik der Zürcher Hochschule der Künste, sowie Esther Hoppe, Violinistin, Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg sowie internationale Tätigkeit als Solistin und Kammermusikerin.

Infobox Talentförderung des Migros-Kulturprozent

Das Migros-Kulturprozent fördert seit 1969 Schweizer Nachwuchskünstlerinnen und -künstler. Im Rahmen national ausgerichteter Talentwettbewerbe vergibt es Studien- und Förderpreise. Die Studienpreise sind mit je 14’400 Franken dotiert. Ausserordentlich begabte Studienpreisträgerinnen und -preisträger erhalten Förderpreise. Diese beinhalten langfristig ausgerichtete, individuelle Fördermassnahmen wie Auftrittsmöglichkeiten, Coaching und Promotion. Die Wettbewerbe finden jährlich in folgenden Sparten statt: Bewegungstheater, Gesang, Instrumentalmusik, Kammermusik (triennal), Schauspiel und Tanz.

Rund 2900 vielversprechende Talente wurden bisher mit über 39 Millionen Franken unterstützt und auf dem Weg von der Ausbildung in den Beruf mit umfassenden Fördermassnahmen begleitet. Das Migros-Kulturprozent stellt auf seiner Online-Talentplattform zudem herausragende Talente mit Biografie, Bildern und Tonbeispielen vor. Kulturveranstalter, Kulturschaffende und Künstleragenturen können so einfach und unkompliziert Nachwuchstalente entdecken.

Talentwettbewerbe: www.migros-kulturprozent.ch/talentwettbewerbe
Online-Talentplattform: www.migros-kulturprozent.ch/talente

Auskünfte an Medienschaffende:

Barbara Salm, Leiterin Kommunikation, Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich, Tel. 044 277 20 79, barbara.salm@mgb.ch

Download Medieninformationen:

Medienmitteilung vom 9.12.2016 – 172’800 Franken für den Schweizer Instrumentalmusik-Nachwuchs
Bilder und Bildlegende


Das Migros-Kulturprozent ist ein freiwilliges, in den Statuten verankertes Engagement der Migros für Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft.
www.migros-kulturprozent.ch